{"id":204897,"date":"2020-04-26T12:32:04","date_gmt":"2020-04-26T12:32:04","guid":{"rendered":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/corona-krise-bundeswehr-richtet-masken-luftbrucke-ein\/"},"modified":"2020-04-26T12:32:04","modified_gmt":"2020-04-26T12:32:04","slug":"corona-krise-bundeswehr-richtet-masken-luftbrucke-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/corona-krise-bundeswehr-richtet-masken-luftbrucke-ein\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Bundeswehr richtet Masken-Luftbr\u00fccke ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Bundesregierung kann auf Entspannung beim Thema Schutzmasken hoffen: In Leipzig landete am Sonntagmorgen eine riesige Frachtmaschine mit Nachschub f\u00fcr die deutschen Kliniken.  <\/p>\n<p>Es war gegen vier Uhr morgens, da landete auf dem Flughafen Leipzig eins der gr\u00f6\u00dften Flugzeuge der Welt. Aus dem Bauch der Antonov 124 holten Bundeswehrsoldaten kurz darauf in Kisten 8,3 Millionen Schutzmasken aus China. Nach langem Warten hatte man nun endlich Gewissheit. Trotz der weltweiten Nachfrage hatte eine eigens von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eingerichtete Taskforce endlich Nachschub f\u00fcr die deutschen Kliniken sichern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Antonov-Maschine, die sonst Helikopter oder gepanzerte Fahrzeuge f\u00fcr die Nato rund um den Globus fliegt, ist nur der Auftakt zu einer regelrechten Luftbr\u00fccke f\u00fcr Schutzmasken. In den kommenden Tagen werden noch zwei weitere Jets in Leipzig erwartet. Insgesamt sollen so 25 Millionen Schutzmasken geliefert und dann in ganz Deutschland verteilt werden. Als Absicherung f\u00fcr die wertvolle Ware steht die Bundespolizei bereit.<\/p>\n<p>Die Schutzmasken sind <em>der<\/em> Mangelartikel in der Coronakrise. Viel zu sp\u00e4t hatte sich Deutschland weltweit um Nachschub gek\u00fcmmert. Zun\u00e4chst beauftragte die Bundesregierung die Beschaffungs\u00e4mter der Bundeswehr und des Zolls mit der Aufgabe, ausreichend Material einzukaufen. Da beide Organisationen mit gro\u00dfen Bestellungen Erfahrungen haben, schienen sie f\u00fcr die Aufgabe sehr gut geeignet.<\/p>\n<h3>Maskenbeschaffung Chefsache<\/h3>\n<p>Schon nach einigen Wochen aber stellte sich heraus, dass die Apparate zu tr\u00e4ge waren, um in dem dynamischen Markt erfolgreich zu sein. W\u00e4hrend andere Nationen wie die USA oder Israel Emiss\u00e4re mit Geldkoffern um den Globus schickten, war man in Koblenz und Bonn mit den vielen Angeboten schlicht \u00fcberfordert. Nicht selten gingen die Beamten zudem so b\u00fcrokratisch vor, dass die Masken-Deals scheiterten und andere Nationen zugriffen.<\/p>\n<p>Seitdem hat Gesundheitsminister Jens Spahn die Masken zur Chefsache erkl\u00e4rt. Genervt von der schlechten Performance der Beschaffungs\u00e4mter stellte er unter der Leitung des Abteilungsleiters Ingo Behnel in seinem Haus eine eigene Taskforce auf, die seitdem direkt mit Herstellern und Zwischenh\u00e4ndlern verhandelt, Vertr\u00e4ge abschlie\u00dft und die Lieferung \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Eingebunden in die Taskforce sind neben einigen Beamten des Ressorts auch Experten gro\u00dfer deutscher Unternehmen wie Lufthansa, BASF oder dem Otto-Versand. Da alle diese Firmen etablierte Kontakte nach China haben und dort auch mit Personal vor Ort bei der Logistik helfen konnten, wurde der Einkauf einfacher.<\/p>\n<p>Seitdem die Taskforce steht, lernte man einiges dazu. So holte man sich kurz nach dem Start eine in\u00adter\u00adna\u00adtio\u00adna\u00adle Kanz\u00adlei dazu, um die Vertr\u00e4ge auszuhandeln. Da es mittlerweile viele Betr\u00fcger gibt, die minderwertige Ware anbieten, pr\u00fcft der T\u00dcV Nord stichprobenartige Lieferungen, bevor sie in Chi\u00adna abheben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung kann auf Entspannung beim Thema Schutzmasken hoffen: In Leipzig landete am Sonntagmorgen eine riesige Frachtmaschine mit Nachschub f\u00fcr die deutschen Kliniken. 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