{"id":204436,"date":"2020-04-23T17:51:55","date_gmt":"2020-04-23T17:51:55","guid":{"rendered":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/coronavirus-wie-viele-freie-intensivbetten-hat-deutschland\/"},"modified":"2020-04-23T17:51:55","modified_gmt":"2020-04-23T17:51:55","slug":"coronavirus-wie-viele-freie-intensivbetten-hat-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/coronavirus-wie-viele-freie-intensivbetten-hat-deutschland\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Wie viele freie Intensivbetten hat Deutschland?"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Corona-Pandemie traf L\u00e4nder wie Italien auch deshalb so hart, weil Intensivbetten fehlten. In Deutschland sind viele Kapazit\u00e4ten frei - doch eine zweite Infektionswelle k\u00f6nnte den Vorsprung zunichtemachen.  <\/p>\n<p>Fachleute sorgen sich vor allem aus einem Grund um das neue Coronavirus: Weil niemand immun ist, breitet sich der Erreger ohne Gegenma\u00dfnahmen sehr schnell und dadurch unkontrollierbar aus. Erkranken zu viele Menschen auf einmal schwer, k\u00f6nnten die Behandlungspl\u00e4tze auf den Intensivstationen knapp werden.<\/p>\n<p>Das war etwa in Italien der Fall, wo zahlreiche Menschen an dem Virus gestorben sind, weil sie schlicht nicht behandelt werden konnten. In Deutschland gab es schon vor Ausbruch des Coronavirus deutlich mehr Intensivbetten als in vielen anderen Staaten (siehe Grafik unten). Dennoch riefen auch Beh\u00f6rden hierzulande die Krankenh\u00e4user auf, m\u00f6glichst viele Kapazit\u00e4ten auf den Intensivstationen freizuhalten.<\/p>\n<p>Geplante Operationen wurden daraufhin abgesagt und zus\u00e4tzliche R\u00e4ume mit Beatmungsger\u00e4ten ausgestattet. Die Ma\u00dfnahmen haben Wirkung gezeigt, berichtet die Deutsche Interdisziplin\u00e4re Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nun.<\/p>\n<p>Demnach gibt es in Deutschland inzwischen fast 34.000 Intensivbetten. Zu Beginn der Pandemie waren es 28.000. Das entspricht einem Anstieg von 34 auf 39 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner. In welchem Bundesland es im Verh\u00e4ltnis zur Einwohnerzahl die meisten Betten gibt, zeigt die Grafik unten.<\/p>\n<h3>14.500 Intensivbetten sind leer<\/h3>\n<p>Experten der DIVI versuchen sich seit Beginn der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland auch einen \u00dcberblick \u00fcber die Zahl der freien Intensivbetten zu verschaffen. Zun\u00e4chst sollten Kliniken mit Intensivstationen ihre Kapazit\u00e4ten dazu freiwillig an ein Register melden. Seit dem 16. April ist das verpflichtend.<\/p>\n<p>An diesem Donnerstag sind dieser Aufforderung bis 10 Uhr, eine Stunde nach Meldefrist, allerdings nur 1118 der 1160 Krankenh\u00e4user im Intensivregister nachgekommen. Daten von etwa 40 Kliniken fehlten. Dadurch schwankt die Zahl der erfassten Intensivbetten von Tag zu Tag etwas. Insgesamt ergibt sich aber ein positives Bild.<\/p>\n<p>Von den verf\u00fcgbaren Intensivbetten sind laut den Auswertungen der vergangenen Tage nur etwa 60 Prozent belegt, 10 Prozent von Covid-19-Patienten. Knapp 14.300 Intensivbetten in Deutschland sind aktuell frei. Wie die Lage in ihrem Bundesland ist, sehen Sie unten.<\/p>\n<p>&quot;Als das Coronavirus angefangen hat, sich in Deutschland auszubreiten, gab es viele Unsicherheiten, auch weil wir viele Zahlen nicht genau kennen&quot;, sagt Reinhard Busse, Leiter des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen der TU Berlin. &quot;Die Menge der nachweislich Infizierten ist zu dieser Zeit noch jeden Tag deutlich angestiegen und es war unklar, welcher Prozentsatz auf den Intensivstationen landen w\u00fcrde. Au\u00dferdem hatten wir keinen \u00dcberblick, welche Klinik gerade wie viele freie Beatmungspl\u00e4tze hat.&quot;<\/p>\n<h3>Eine hohe, aber endliche Reserve<\/h3>\n<p>Auf Basis der Erfahrungen aus dem Ausland sei es w\u00e4hrend der exponentiellen Ausbreitung des Virus daher zun\u00e4chst darum gegangen, m\u00f6glichst viele Betten freizuhalten. &quot;Zu Beginn waren ungef\u00e4hr 75 bis 80 Prozent der Intensivbetten in deutschen Kliniken mit Nicht-Corona-Patienten belegt, das wurde jetzt auf rund 50 Prozent reduziert, indem Behandlungen, die verschoben werden konnten, verschoben wurden&quot;, sagt Busse.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist es gelungen, die Ausbreitung des Virus deutlich zu bremsen. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen steigt inzwischen nur noch langsam, die Patientenzahlen auf den Intensivstationen stagnieren.<\/p>\n<p>&quot;Die hohe Zahl freier Betten ist daher derzeit nicht notwendig&quot;, so Busse. Anfangs sei man noch davon ausgegangen, dass ungef\u00e4hr zehn Prozent der nachweislich Infizierten f\u00fcr im Schnitt sieben Tage auf einer Intensivstation behandelt werden m\u00fcssten, jetzt w\u00fcrde der Prozentsatz niedriger, die Behandlungsdauer jedoch l\u00e4nger gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Im Ergebnis k\u00f6nne die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland auf etwa 20.000 pro Tag ansteigen, ohne dass das Gesundheitssystem an seine Grenzen komme - vorausgesetzt, das Personal bliebe gesund.<\/p>\n<h3>Geplante Operationen k\u00f6nnten zun\u00e4chst wieder stattfinden<\/h3>\n<p>&quot;Von 20.000 Neuinfektionen am Tag sind wir weit entfernt, sodass wir die Reserve reduzieren k\u00f6nnen&quot;, sagt Busse. Derzeit werden ungef\u00e4hr 2000 neue Infektionen pro Tag erfasst, Tendenz sinkend. Gesundheitsminister Spahn hat daher vorgeschlagen, statt 50 Prozent k\u00fcnftig nur noch 25 Prozent der Intensivkapazit\u00e4ten f\u00fcr Corona-Patienten vorzuhalten. Geplante Operationen k\u00f6nnten dann wieder stattfinden.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcssen zwei Voraussetzungen erf\u00fcllt sein: Die Infektionszahlen d\u00fcrfen nicht wieder exponentiell ansteigen. Und Deutschland br\u00e4uchte ein Fr\u00fchwarnsystem, das die Kliniken rechtzeitig informiert, falls das doch wieder der Fall sein sollte, so Busse. Zugute kommt dem System dabei, dass die Zahl der Intensivpatienten zeitverz\u00f6gert ansteigt.<\/p>\n<p>Bis ein Infizierter nach einem positiven Corona-Test gegebenenfalls auf der Intensivstation behandelt werden muss, vergehen einige Tage. Nicht-Corona-Patienten verbringen ungef\u00e4hr vier Tage dort. &quot;Es bleibt also Zeit, die Bettenkapazit\u00e4t im Fall einer zweiten Infektionswelle wieder hochzufahren&quot;, sagt Busse. Bei kurzfristigen regionalen Engp\u00e4ssen sei es m\u00f6glich, beatmungsbed\u00fcrftige Patienten in weniger frequentierte Kliniken zu verlegen.<\/p>\n<p>Auch Forscher um Karl-Heinz J\u00f6ckel vom Institut f\u00fcr Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie des Universit\u00e4tsklinikums Essen kommen in einer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass in Deutschland vorerst nicht damit zu rechnen ist, dass die Intensivkapazit\u00e4ten knapp werden, solange die Infektionszahlen nicht erneut exponentiell steigen.<\/p>\n<p>&quot;Ziel war es, die maximale t\u00e4gliche Anzahl von Covid-19-F\u00e4llen zu bestimmen, die vom 11. April bis zum 30. Juni 2020 auf Intensivstationen behandelt werden m\u00fcssen&quot;, schreiben die Forscher im &quot;Deutschen \u00c4rzteblatt&quot;. Sie rechneten drei Szenarien durch.<\/p>\n<p>Im Ersten gehen sie davon aus, dass die Zahl der Infektionen linear w\u00e4chst, also jeden Tag die gleiche Zahl Neuinfektionen hinzukommt. Im zweiten und dritten Szenario nehmen sie einen langsamen und schnellen quadratischen Anstieg der Infektionen an. Ein quadratisches Wachstum bedeutet, dass die Zahlen mit der Zeit deutlich ansteigen, der pl\u00f6tzliche, extreme Zuwachs wie beim exponentiellen Wachstum bleibt aber aus.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt der Rechnung ist der 10. April. Die Forscher nehmen an, dass an dem Tag in Deutschland etwa 117.500 Infektionen bekannt waren und gut 4100 F\u00e4lle neu entdeckt wurden. Das entspricht ganz grob den realen Zahlen. Au\u00dferdem gehen die Forscher davon aus, dass acht Tage nach dem Nachweis einer Corona-Infektion zwischen drei und zehn Prozent der Infizierten f\u00fcr 14 bis 20 Tage auf einer Intensivstation behandelt werden m\u00fcssen. Die meisten so errechneten Beispiele w\u00fcrden das deutsche Gesundheitssystem nicht gef\u00e4hrden.<\/p>\n<h3>Studie attestiert reichlich Puffer<\/h3>\n<p>In der zur\u00fcckhaltendsten Rechnung der Forscher w\u00e4chst die Zahl der Infektionen linear, drei Prozent der Infizierten k\u00e4men auf eine Intensivstation und m\u00fcssten dort zwei Wochen behandelt werden. Die maximale Patienzahl w\u00e4re dann bereits am 14. April mit knapp 2000 Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen erreicht gewesen. H\u00e4tten 10 Prozent der Infizierten im linearen Szenario auf eine Intensivstation gemusst und w\u00e4ren dort 20 Tage geblieben, h\u00e4tte das Maximum am 20. April bei 9300 Patienten gelegen.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Derzeit liegen etwa 2800 Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen.<\/p>\n<p>Auch im langsam quadratischen Szenario wird die Kapazit\u00e4t von etwa 17.000 Intensivbetten f\u00fcr Corona-Patienten nicht \u00fcberschritten. Abh\u00e4ngig davon, wie viele Infizierte auf einer Intensivstation behandelt werden m\u00fcssten und wie lange sie dort l\u00e4gen, erg\u00e4be sich bis 30. Juni eine Patientenzahl von maximal 3132 bis 14.616 Covid-19-Intensivpatienten.<\/p>\n<h3>Intensivkapazit\u00e4ten zentral verteilen<\/h3>\n<p>Im schnell quadratischen Szenario gibt es allerdings drei F\u00e4lle, wo die Kapazit\u00e4tsgrenze bis Ende Juni fast erreicht oder \u00fcberschritten w\u00fcrde. Allerdings nur dann, wenn sehr viele der nachweislich Infizierten intensivmedizinisch behandelt werden m\u00fcssten, n\u00e4mlich acht bis zehn Prozent. Derzeit liegt der Anteil deutlich darunter.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem rechneten die Experten mit einer langen Liegezeit von im Schnitt 20 Tagen. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten l\u00e4ge am 30. Juni dann zwischen gut 16.700 und knapp 21.000 F\u00e4llen.<\/p>\n<p>&quot;Solange es zuk\u00fcnftig in Deutschland nicht zu einem exponentiellen Anstieg der Covid-19-Fallzahlen kommt, erscheint die aktuelle bundesweite Intensivbettenkapazit\u00e4t hinreichend&quot;, schlussfolgern die Forscher. Allerdings f\u00fchren sie nicht aus, was ein quadratisches Wachstum \u00fcber den 30. Juni hinaus bedeuten wurde, wenn die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen immer weiter zunehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Zudem fordern sie, dass die Verteilung der Intensivbetten k\u00fcnftig zentral und einheitlich gesteuert werden m\u00fcsse, um alle Kapazit\u00e4ten zu nutzen und regionale H\u00e4ufungen abzufangen. Derzeit sei das nicht der Fall, sodass es Krankenh\u00e4user mit \u00dcberlastung der Intensivstationen und andere Krankenh\u00e4user mit geringer Belastung der Intensivstationen geben k\u00f6nne.<\/p>\n<h3>Beatmung ist nicht gleich Beatmung<\/h3>\n<p>Wie wichtig eine zentrale Verteilung werden k\u00f6nnte, zeigen auch die DIVI-Daten. Denn nicht jedes Krankenhaus hat die gleiche Beatmungsausstattung. Bei knappen Kapazit\u00e4ten m\u00fcssten die Patienten auf die f\u00fcr sie passende Versorgung verteilt werden. Die DIVI unterscheidet auf Intensivstationen zwischen Low-Care-, High-Care- und sogenannten Ecmo-Betten.<\/p>\n<p>Im Low-Care-Bereich k\u00f6nnen Patienten mit einer Maske beatmet werden, High-Care bedeutet, dass sie ins Koma gelegt und \u00fcber einen Tubus invasiv beatmet werden k\u00f6nnen. Ecmo bezeichnet ein Verfahren, bei dem Blut in einer Art k\u00fcnstlicher Lunge au\u00dferhalb des K\u00f6rpers mit Sauerstoff angereichert wird.<\/p>\n<p>Die meisten Intensivbetten gibt es der heutigen Auswertung zufolge mit rund 23.500 im High-Care-Bereich. Im Low-Care-Bereich sind es etwa 9500. Beide Bereiche sind derzeit zu etwa 60 Prozent ausgelastet. Die wenigsten Betten stehen mit etwa 700 im Ecmo-Bereich zur Verf\u00fcgung. Sie werden nur in sehr schweren F\u00e4llen gebraucht und sind derzeit zu etwa 30 Prozent belegt.<\/p>\n<h3>Angst vor zweiter Infektionswelle<\/h3>\n<p>In allen drei Bereichen sind also reichlich Betten frei. Dennoch bleiben die Kliniken in Alarmbereitschaft. Wie sich die Zahl der Corona-F\u00e4lle in den kommenden Wochen und Monaten tats\u00e4chlich weiterentwickeln wird, ist offen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Forscher um J\u00f6ckel davon ausgehen, dass es keine zweite exponentielle Ausbreitungswelle des neuen Coronavirus geben wird, warnen andere, die gerade umgesetzten Lockerungen seien ein falsches Signal gewesen und k\u00f6nnten den Betten-Puffer gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>&quot;Dadurch wird die Ansteckungsrate vermutlich wieder \u00fcber eins steigen - dann haben wir wieder ein exponentielles Wachstum, das man nur sehr schwer unter Kontrolle bekommt&quot;, sagte die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum in Braunschweig dem SPIEGEL (das Interview lesen Sie hier). Auch ihr Kollege Christian Drosten von der Charit\u00e9 in Berlin mahnte in seinem Podcast zur Zur\u00fcckhaltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Corona-Pandemie traf L\u00e4nder wie Italien auch deshalb so hart, weil Intensivbetten fehlten. 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