{"id":202795,"date":"2020-04-14T06:31:58","date_gmt":"2020-04-14T06:31:58","guid":{"rendered":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/pressestimmen-zu-exit-vorschlagen-der-leopoldina-professoren-die-ungeduld-ist-gros\/"},"modified":"2020-04-14T06:31:58","modified_gmt":"2020-04-14T06:31:58","slug":"pressestimmen-zu-exit-vorschlagen-der-leopoldina-professoren-die-ungeduld-ist-gros","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/pressestimmen-zu-exit-vorschlagen-der-leopoldina-professoren-die-ungeduld-ist-gros\/","title":{"rendered":"Pressestimmen zu Exit-Vorschl\u00e4gen der Leopoldina-Professoren: &#171;Die Ungeduld ist gro\u00df&#187;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Die Professoren der Leopoldina raten in der Coronakrise zum schrittweisen Neustart des \u00f6ffentlichen Lebens. Die meisten Kommentatoren begr\u00fc\u00dfen das - doch einer findet das Vorgehen &quot;dreist&quot;.  <\/p>\n<p>&quot;Tagesschau&quot;<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler blicken aber auch auf die Sch\u00e4den, die der Ausnahmezustand in anderen Teilen der Gesellschaft anrichtet. Auf die Gef\u00e4hrdung vieler Wirtschaftsbereiche durch den wegbrechenden Umsatz, oder auf den Stress in den Familien durch die zus\u00e4tzliche Kinderbetreuung. Der Appell an die Politik lautet deshalb: Wenn die Gesellschaft all das aushalten soll, dann braucht sie eine klare Perspektive, wie lange. Und sie braucht Lockerungen der Auflagen \u00fcberall da, wo das gefahrlos m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Nachvollziehbarkeit ist wichtig bei allen Einschr\u00e4nkungen - und bald auch bei deren schrittweiser Aufhebung. Wenn die kleine Buchhandlung schlie\u00dfen musste und der Weinh\u00e4ndler nebenan offen bleiben durfte, dann hat das auch bisher niemand verstanden. Und es wird Zeit f\u00fcr eine vern\u00fcnftige Regelung: Wo immer der ausreichende Abstand zwischen den Kunden und zum Personal gew\u00e4hrleistet ist, so hei\u00dft es in der Empfehlung der Leopoldina, sollen Gesch\u00e4fte und auch Gastronomiebetriebe wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Auch den Publikumsverkehr auf \u00c4mtern und Beh\u00f6rden kann man so gestalten, dass es eine Alternative gibt zum absoluten Shutdown.<\/p>\n<p>&quot;Frankfurter Allgemeine Zeitung&quot;<\/p>\n<p>Die Leopoldina in Halle ist die &quot;Nationale Akademie der Wissenschaften&quot;. Es wird in ihr aber nicht geforscht. Sie ist vielmehr eine Versammlung reputierter Professoren, die sich Politikberatung zutrauen. Ihre j\u00fcngste Stellungnahme zeigt, was das hei\u00dft. Es ist die dritte &quot;Ad-Hoc-Stellungnahme&quot; der Akademie zur Corona-Pandemie.<\/p>\n<p>Ad hoc, das hei\u00dft: nicht auf Forschung beruhend. Wie auch anders, denn es gibt gar keine Forschung zu dem, wovon nun die Professoren dreist behaupten, sie h\u00e4tten einen Begriff davon: die Wiederinbetriebnahme des \u00f6ffentlichen Lebens. Tats\u00e4chlich versammelt ihr Text fast nur Allgemeinpl\u00e4tze, Wertebeschw\u00f6rungen und wohlfeile Forderungen, die von Theologen, Werkstofftechnikern, Katalyseforschern und Sozialhistorikern unterschrieben worden sind.<\/p>\n<p><strong>&quot;S\u00fcddeutsche Zeitung&quot;<\/strong><\/p>\n<p>Die Ungeduld ist gro\u00df und verst\u00e4ndlich, die Fragen sind es auch: Wie l\u00e4sst sich die Gesundheit der Sch\u00fcler sch\u00fctzen, ihrer Eltern, Gro\u00dfeltern, Lehrer? Haben Abstandsregeln im Klassenzimmer eine Chance? Die Wissenschaftler der Leopoldina raten der Bundesregierung, die Schulen so fr\u00fch wie m\u00f6glich wieder zu \u00f6ffnen. Das ist richtig, aber fast trivial - wann das ist, ist ja genau die Frage. Richtig, aber gar nicht trivial ist dagegen die Anregung, die Klassen schrittweise wieder aufzumachen, und zwar von unten nach oben. Denn je j\u00fcnger die Kinder, desto weniger hilft die Technik - und desto mehr fehlt die Schule.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Professoren der Leopoldina raten in der Coronakrise zum schrittweisen Neustart des \u00f6ffentlichen Lebens. 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