{"id":202019,"date":"2020-04-09T15:41:14","date_gmt":"2020-04-09T15:41:14","guid":{"rendered":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-04-09T15:41:14","modified_gmt":"2020-04-09T15:41:14","slug":"coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freeonlinetranslators.net\/news\/germany\/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am Donnerstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n dehnt den Lockdown im Land auf unbestimmte Zeit aus. Die News im \u00dcberblick.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Orb\u00e1n verl\u00e4ngert landesweite Ausgangssperren auf unbestimmte Zeit<\/h3>\n<p>16.57 Uhr: Ungarn hat die landesweiten Ausgangssperren auf unbestimmte Zeit verl\u00e4ngert, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sagte Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite und forderte die B\u00fcrger auf, sich trotz der Osterfeiertage daran zu halten. Die Regierung werde die Aufrechterhaltung der Beschr\u00e4nkungen w\u00f6chentlich \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Ungarn hat offiziell 980 best\u00e4tigte Infektionen und 66 Todesf\u00e4lle, obwohl die Regierung einger\u00e4umt hat, dass die Zahl der tats\u00e4chlichen F\u00e4lle wahrscheinlich viel h\u00f6her liege.<\/p>\n<p>Der ungarische Premierminister Viktor Orb\u00e1n hatte weitreichende Notstandsgesetze im Kampf gegen Pandemie durchgesetzt - und damit seine Macht erweitert und das Parlament ausgehebelt. Zuvor hatte er Ende M\u00e4rz zweiw\u00f6chige Ausgangsbeschr\u00e4nkungen angeordnet, diese sollten zun\u00e4chst bis zum 11. April gelten. <\/p>\n<p>Demnach d\u00fcrfen die Menschen ihre Wohnungen nur verlassen, wenn sie einen triftigen Grund haben, etwa Eink\u00e4ufe oder das Versorgen von Angeh\u00f6rigen. Besuche von Verwandten und Freunden z\u00e4hlen nicht dazu. Spazierg\u00e4nge und Sport im Freien sind erlaubt, sofern <\/p>\n<h3>NDR bringt Corona-Podcast mit Virologe Drosten nur noch jeden zweiten Tag<\/h3>\n<p>16.46 Uhr: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bietet den erfolgreichen Corona-Podcast mit Wissenschaftler Christian Drosten ab der n\u00e4chsten Woche nicht mehr wie bislang t\u00e4glich an. Aus Zeitgr\u00fcnden gebe es das Update mit dem Leiter der Virologie an der Berliner Charit\u00e9 k\u00fcnftig nur noch jeden zweiten Tag unter der Woche, teilte der NDR am Donnerstag mit. Nach Ostern zun\u00e4chst Dienstag und Donnerstag und danach stets montags, mittwochs und freitags. Auch auf Bitten von Drosten sei der Rhythmus verlangsamt worden.<\/p>\n<h3>Gericht: Klinik darf werdendem Vater in der Coronakrise den Zutritt zu Krei\u00dfsaal verwehren<\/h3>\n<p>16.23 Uhr: Die Krankenh\u00e4user d\u00fcrfen einem werdenden Vater in der Coronakrise den Zutritt zum Krei\u00dfsaal verwehren. Das hat das Verwaltungsgericht Leipzig am Donnerstag auf den Eilantrag eines Mannes hin entschieden (Az. 7 L 192\/20). Der werdende Vater wollte seiner Lebensgef\u00e4hrtin bei der Geburt von Zwillingen in der Uniklinik Leipzig zur Seite stehen. Die Krankenh\u00e4user in der Messestadt verbieten den Partnern aber derzeit den Zutritt. An dieser Entscheidung war viel Kritik laut geworden.<\/p>\n<p>Das Verwaltungsgericht lehnte jedoch den Antrag des Mannes ab. Das Zutrittsverbot sei durch das Hausrecht der Uniklinik gedeckt, begr\u00fcndete das Gericht. Es diene der Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus. Die Ma\u00dfnahme sei verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, also &quot;geeignet, erforderlich und angemessen&quot;, teilte das Gericht mit.<\/p>\n<p>Das Argument des Vaters, er k\u00f6nne ausreichend Abstand zum medizinischen Personal halten, Schutzkleidung anziehen und sei au\u00dferdem auch bereit, sich einem Coronatest zu unterziehen, \u00fcberzeugte die Richter nicht. Ein negativer Test im Vorfeld der Geburt biete keine ausreichende Sicherheit. Schutzkleidung sei derzeit nicht in dem Ma\u00dfe verf\u00fcgbar, dass sie Begleitpersonen zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nne, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Das Interesse des Vaters, an der Geburt teilzunehmen, sei nachvollziehbar. Aber das \u00f6ffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung eines funktionierenden Krankenhausbetriebes \u00fcberwiege. Gegen den Beschluss k\u00f6nne der Mann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Bautzen einlegen.<\/p>\n<h3>Merkel: <strong>&quot;Jetzt nicht leichtsinnig sein&quot;<\/strong><\/h3>\n<p>16.08 Uhr: Die Kurve der Neuinfektionen in der Coronakrise flacht sich ab - und auch Kanzlerin Merkel sieht eine positive Entwicklung. Eine Versch\u00e4rfung der bestehenden Ma\u00dfnahmen m\u00fcsse es nicht geben - trotzdem sei noch Vorsicht geboten. Lesen Sie hier mehr dazu. <\/p>\n<h3>Bereits hundert \u00c4rzte in Italien nach Infektion mit Coronavirus gestorben<\/h3>\n<p>16.00 Uhr: In Italien sind nach Angaben der \u00c4rztekammer schon hundert Mediziner an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der verstorbenen Kollegen liege bei 100 und mittlerweile vielleicht sogar schon bei 101, sagte ein Sprecher des Dachverbands der italienischen \u00c4rzte- und Zahn\u00e4rztekammern (FNOMCeO) am Donnerstag.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier mehr dazu, wie es sich verhindern l\u00e4sst, dass Kliniken zu Beschleunigern der Pandemie werden.<\/p>\n<h3>Deutsche Wissenschaftler raten, bei Coronatests weiter Priorit\u00e4ten zu setzen<\/h3>\n<p>15.50 Uhr: Deutsche Wissenschaftler raten bei der Bek\u00e4mpfung der Coronavirus-Pandemie dazu, bei Tests weiterhin Priorit\u00e4ten zu setzen. Da die Kapazit\u00e4ten beschr\u00e4nkt seien, sollten vorrangig Menschen mit einem konkreten Krankheitsverdacht, medizinisches Personal und enge Kontaktpersonen von Infizierten getestet werden, sagte G\u00e9rard Krause, Epidemiologe am Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Infektionsforschung am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Auch Charit\u00e9-Experte Christian Drosten riet zu symptomgerichteten Tests und Tests bei Hochrisiko-Kontakten. Alles andere halte er im Moment f\u00fcr Zeit- und Energieverschwendung. Denn es mangele weltweit an Nachschub f\u00fcr die Reagenzien, die f\u00fcr diese Tests auf Viren-Erbgut n\u00f6tig seien. Das Robert Koch-Institut hat seit rund zwei Wochen auch den Aufenthalt in einem Risikogebiet als ein Kriterium f\u00fcr Tests gestrichen.<\/p>\n<p>Bisher gelten sechs bis sieben Prozent der Coronatests in Deutschland als positiv. Pro Woche werden bundesweit bis zu 500.000 Tests gemacht.<\/p>\n<h3>Bangkok verbietet den Verkauf von Alkohol<\/h3>\n<p>15.37 Uhr: Die thail\u00e4ndische Hauptstadt Bangkok verbietet im Kampf gegen das Coronavirus den Verkauf von Alkohol. Das gilt von diesem Freitag bis zum 20. April, wie ein Sprecher der Stadt am Donnerstag sagte. Normalerweise wird in diesem Monat das Neujahrsfest Songkran gefeiert, was mit Partys und Wasserschlachten verbunden ist. Es f\u00e4llt auf den 13. bis 15. April, doch die diesj\u00e4hrigen Feiern wurden wegen der Covid-19-Pandemie gestrichen - auch, um eine gro\u00dfe Reisewelle zu verhindern.<\/p>\n<p>In Thailand wurden bislang 2423 Virusinfektionen verzeichnet, 32 Menschen starben. Mit dem Alkoholverbot \u00fcber die Songkran-Zeit sollen Partygelage verhindert werden.<\/p>\n<h3>Polen f\u00fchrt Mundschutz-Pflicht ein<\/h3>\n<p>15.27 Uhr: Polen f\u00fchrt eine Mundschutz-Pflicht ein, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen. Vom 16. April an m\u00fcssten alle B\u00fcrger in der \u00d6ffentlichkeit Mund und Nase bedecken, sagte Gesundheitsminister Lukasz Szumowski am Donnerstag in Warschau. &quot;Das muss keine Gesichtsmaske sein, ein Halstuch oder ein Schal tun es auch.&quot;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem verl\u00e4ngert Polen alle bisherig bestehenden Schutzma\u00dfnahmen, allerdings mit unterschiedlich langer Dauer. Bis zum 19. April sollen weiterhin alle L\u00e4den mit Ausnahme von Lebensmittelgesch\u00e4ften, Drogerien und Gesch\u00e4ften geschlossen bleiben, sagte Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki. Das Gleiche gelte f\u00fcr Friseursalons und Kosmetikstudios. Bis zum 26. April h\u00e4lt das Land an der Schlie\u00dfung aller Schulen fest. Auch internationale Fl\u00fcge und Zugverbindungen wird es bis dahin nicht geben. Die Grenzen sollen bis zum 3. Mai geschlossen bleiben. F\u00fcr R\u00fcckkehrer aus dem Ausland gilt so lange eine 14-t\u00e4gige Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<p>&quot;Ohne diese Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten wir jetzt nicht etwas mehr als 5000 Corona-F\u00e4lle, sondern 40.000&quot;, sagte Morawiecki. Er k\u00fcndigte an, die Regierung werde nach Ostern \u00fcber eine schrittweise Aufhebung der Restriktionen beraten, um Polen auf die &quot;neue \u00f6konomische Realit\u00e4t&quot; vorzubereiten. In Polen gibt es dem Gesundheitsministerium zufolge derzeit 5341 best\u00e4tigte Coronavirus-F\u00e4lle und 164 Todesopfer.<\/p>\n<h3><strong>Bundeswehr liefert Beatmungsger\u00e4te nach Gro\u00dfbritannien<\/strong><\/h3>\n<p>15.10 Uhr: In Gro\u00dfbritannien bef\u00fcrchtet die Regierung einen Kollaps des Gesundheitssystems. Nach einem Hilferuf aus London liefert die Bundeswehr nun Beatmungsger\u00e4te in das K\u00f6nigreich. Mehr dazu lesen Sie hier. <\/p>\n<h3>Wie ein spanisches Bergdorf dem Coronavirus trotzt<\/h3>\n<p>15.00 Uhr: W\u00e4hrend sich das Coronavirus in Spanien rasant ausbreitet, gibt es im Bergdorf Zahara de la Sierra noch keinen einzigen Fall. Am Telefon verr\u00e4t der B\u00fcrgermeister, was die Gemeinde tut, um sich zu sch\u00fctzen. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<h3>Singapur meldet H\u00f6chstwert bei Neuinfektionen<\/h3>\n<p>14.56 Uhr: Singapur meldet 287 neue Coronavirus-Infektionen und damit den bisher gr\u00f6\u00dften Anstieg an einem Tag. Insgesamt sind nun 1910 Ansteckungen in dem s\u00fcdostasiatischen Stadtstaat bekannt, teilte das Gesundheitsministerium mit. Mehr als 200 der neuen F\u00e4lle wurden auf Wohnheime f\u00fcr ausl\u00e4ndische Arbeiter zur\u00fcckgef\u00fchrt. Singapur hat Tausende Arbeiter in Wohnheimen unter Quarant\u00e4ne gestellt, nachdem sie mit mehreren F\u00e4llen der Atemwegserkrankung Covid-19 in Verbindung gebracht worden waren. Sechs infizierte Menschen sind in Singapur bisher gestorben.<\/p>\n<h3>Merkel sieht Hoffnungsschimmer<\/h3>\n<p>14.55 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel findet, es sei bislang &quot;ganz gut&quot; gelungen, das Gesundheitssystem in Deutschland nicht zu \u00fcberlasten. Das sagte sie laut Teilnehmern in einer Sonder-Fraktionssitzung. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<h3>Gerichte: Fitnessstudios bleiben geschlossen<\/h3>\n<p>14.50 Uhr: Auch Fitnessstudios m\u00fcssen geschlossen bleiben, damit sich das neuartige Coronavirus nicht weiter ausbreitet. Das entschieden die Verwaltungsgerichtsh\u00f6fe (VGH) von Baden-W\u00fcrttemberg in Mannheim und Hessen in Kassel in am Donnerstag bekannt gegebenen Eilbeschl\u00fcssen. <em>(Aktenzeichen: 1 S 925\/20 beziehungsweise 8 B 913\/20.N)<\/em><\/p>\n<p>Beide Betreiber hatten geltend gemacht, das Infektionsschutzgesetz biete keine ausreichende rechtliche Grundlage, um per Verordnung den Weiterbetrieb ihrer Fitnessstudios zu verbieten. Nach der im Eilverfahren nur groben und vorl\u00e4ufigen Pr\u00fcfung befanden jedoch beide Gerichte, dass die Corona-Verordnungen voraussichtlich rechtm\u00e4\u00dfig sind.<\/p>\n<p>Das Infektionsschutzgesetz lasse &quot;die notwendigen Schutzma\u00dfnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Krankheit&quot; ausdr\u00fccklich zu, befand der VGH Mannheim. Ob in einem Fitnessstudio die Krankheit bereits festgestellt wurde, sei dabei &quot;unerheblich&quot;. Denn es gehe auch darum, Menschenansammlungen dort zu vermeiden.<\/p>\n<h3>US-Zentralbank legt Notfallprogramm \u00fcber 2,3 Billionen Dollar auf<\/h3>\n<p>14.47 Uhr: Die US-Zentralbank legt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie ein Notfallprogramm in H\u00f6he von 2,3 Billionen Dollar auf. Damit solle die Wirtschaft unterst\u00fctzt werden, vor allem die Unternehmen und die Kommunen, teilte die Federal Reserve (Fed) in Washington mit. Zentralbank-Chef Jerome Powell sagte, die wirtschaftliche Erholung m\u00fcsse &quot;so kr\u00e4ftig wie m\u00f6glich&quot; sein.<\/p>\n<h3>&quot;Fusion&quot;-Festival abgesagt<\/h3>\n<p>14.45 Uhr: Das &quot;Fusion&quot;-Festival auf dem ehemaligen Flugplatzgel\u00e4nde L\u00e4rz (Mecklenburg-Vorpommern) f\u00e4llt in diesem Jahr aus. &quot;Angesichts der Lage und der Aussichten, die wir jetzt sehen, k\u00f6nnen wir das Festival in diesem Jahr nicht durchf\u00fchren&quot;, teilten die Veranstalter auf der Internetseite mit. Das n\u00e4chste Fusion-Festival soll den Angaben zufolge vom 30. Juni bis zum 4. Juli 2021 stattfinden. Das Festival mit Musik, Theater und Kunstperformances war Veranstalterangaben zufolge mit rund 70.000 Tickets bereits ausverkauft.<\/p>\n<h3>6,6 Millionen neue Arbeitslose in den USA<\/h3>\n<p>14.41 Uhr: Die Zahl der Arbeitslosen in den USA ist erneut massiv angestiegen. In der vergangenen Woche meldeten sich 6,6 Millionen Menschen neu arbeitslos, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Damit haben binnen drei Wochen rund 16 Millionen Menschen in den USA ihren Job verloren.<\/p>\n<h3>KMK-Pr\u00e4sidentin: Verschiebung der Sommerferien kein Thema<\/h3>\n<p>14.39 Uhr: Die Pr\u00e4sidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pf\u00e4lzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) sagt, eine Verschiebung der Sommerferien stehe derzeit nicht zur Debatte. &quot;Wir alle wollen, dass das Schuljahr 2020\/2021 plangem\u00e4\u00df starten kann&quot;, sagt sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). &quot;Es kann sein, dass einzelne Abiturpr\u00fcfungen - je nachdem, wann die L\u00e4nder in die Sommerferien starten \u2013 zu Beginn der Sommerferien abgelegt werden m\u00fcssen.&quot;<\/p>\n<h3>Robert Koch-Institut startet gro\u00dfe bundesweite Antik\u00f6rperstudien<\/h3>\n<p>14.37 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) startet gro\u00dfe bundesweite Antik\u00f6rperstudien zur Verbreitung des Coronavirus. Damit soll ermittelt werden, wie viele Menschen bereits eine Infektion durchmachten und damit nun zumindest f\u00fcr eine gewisse Zeit immun gegen das Virus sind, teilte das RKI in Berlin mit. Das ist bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p>Untersucht wird, ob sich im Blut der Studienteilnehmer Antik\u00f6rper gegen Sars-CoV-2 nachweisen lassen, was ein sicherer Hinweis auf eine durchgemachte Infektion ist. &quot;Von diesen Studien erwarten wir uns ein genaueres Bild \u00fcber das Sars-CoV-2-Geschehen in Deutschland&quot;, sagte RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler.<\/p>\n<p>Die Infektion verlaufe h\u00e4ufig mild oder sogar unbemerkt. Die Ergebnisse der Antik\u00f6rperstudien seien &quot;von gro\u00dfer Bedeutung, um den Verlauf und Schwere der Pandemie genauer absch\u00e4tzen und die Wirksamkeit der getroffenen Ma\u00dfnahmen besser bewerten zu k\u00f6nnen&quot;, sagte Wieler.<\/p>\n<h3>Giffey - Bereits 80.000 Antr\u00e4ge auf Notfallkinderzuschlag<\/h3>\n<p>14.34 Uhr: Der Notfallkinderzuschlag wird seit Anfang April Familienminister Franziska Giffey zufolge erheblich nachgefragt. In den ersten acht Tagen seien bereits 80.000 Antr\u00e4ge f\u00fcr den Zuschlag zum Kindergeld eingegangen, sagt Giffey. Der Zuschlag von bis zu 185 Euro zum Kindergeld kann an Eltern gezahlt werden, die einen massiven Einkommensverlust erlitten haben. Dazu wird das Gehalt von M\u00e4rz zugrunde gelegt.<\/p>\n<h3>H\u00e4ndel-Festspiele in Halle abgesagt<\/h3>\n<p>14.29 Uhr: Die H\u00e4ndel-Festspiele in Halle werden abgesagt. Das sagte Oberb\u00fcrgermeister Bernd Wiegand (parteilos) in Halle. Eigentlich h\u00e4tten mehr als 100 Veranstaltungen vom 29. Mai bis 14. Juni 2020 in der Geburtsstadt des Komponisten Georg Friedrich H\u00e4ndel (1685-1759) stattfinden sollen. Die Festspiele ziehen j\u00e4hrlich Zehntausende Klassikfans aus der ganzen Welt in die Geburtsstadt des Barockkomponisten.<\/p>\n<h3>Mehr als 100 Menschen in Altenheim in Budapest infiziert<\/h3>\n<p>14.25 Uhr: In einem Altenheim in Budapest haben sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Dies gab Ungarns oberste Amts\u00e4rztin Cecilia M\u00fcller in Budapest bekannt. F\u00fcnf Senioren seien an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Unter den Infizierten seien Bewohner und Pfleger, sagte sie weiter, ohne dies weiter aufzuschl\u00fcsseln.<\/p>\n<p>Fr\u00fcheren Medienberichten zufolge leben in dem betroffenen Altenheim 500 \u00e4ltere Menschen, viele von ihnen mit Vorerkrankungen. Bis Donnerstag waren in Ungarn 980 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Bisher wurden 66 Tote gemeldet, 96 Patienten gelten als genesen.<\/p>\n<h3>Australiern drohen Geldstrafen und Gef\u00e4ngnis bei Osterausfl\u00fcgen<\/h3>\n<p>14.20 Uhr: Wer sich in Australien zu Ostern ohne triftigen Grund au\u00dferhalb seines Zuhauses aufh\u00e4lt, muss mit heftigen Strafen rechnen. In einer Ansprache ermahnte Premierminister Scott Morrison die Bev\u00f6lkerung: &quot;Dieses Ostern bleiben wir zu Hause. Verreist nicht, geht nicht weg.&quot; Wegen der Coronavirus-Ausbreitung sind in Australien derzeit alle Reisen und Ausfl\u00fcge f\u00fcr nicht lebensnotwendige Zwecke verboten.<\/p>\n<p>Die Regierungen der Bundesstaaten drohten B\u00fcrgern unter anderem mit Bu\u00dfgeld von 1000 Australischen Dollar (rund 570 Euro) und sechs Monaten Gef\u00e4ngnis, sollte die Polizei sie bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Ausgangssperren erwischen. Im Bundesstaat New South Wales gab es Geldstrafen f\u00fcr Menschen, die von der Polizei in Parks ohne sonstige sportive T\u00e4tigkeit auf B\u00e4nken erwischt wurden. Um Ansammlungen zu verhindern, wurden die meisten Str\u00e4nde rund um die Metropole Sydney geschlossen. In S\u00fcdaustralien wurde eine Gruppe mit Bu\u00dfgeldzahlungen von insgesamt 11.000 Dollar belegt. Die Menschen hatten eine Party veranstaltet und gegen die geltenden Abstandsregeln versto\u00dfen.<\/p>\n<p>In Australien sind bisher 6087 Sars-CoV-2-Infektionen und 51 Tote im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Hamburgs B\u00fcrgermeister will Exit-Strategie kommenden Mittwoch festlegen<\/h3>\n<p>14.17 Uhr: Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) dringt auf eine schrittweise Exit-Strategie zur Aufhebung der Corona-Beschr\u00e4nkungen. Diese solle am Mittwoch nach Ostern in der Konferenz der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpr\u00e4sidenten festgelegt werden, wird er vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zitiert. &quot;Wir haben vereinbart, die Lage nach Ostern gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut zu bewerten und dann zu entscheiden, wie es weitergeht. Es muss eine Exit-Strategie geben, aber nicht jede Phase wird schon ein festes Datum haben k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<h3>Regierung: Gesundheitszustand von Boris Johnson &quot;verbessert sich weiter&quot;<\/h3>\n<p>14.13 Uhr: Der Gesundheitszustand des unter einer Coronavirus-Infektion leidenden britischen Premierministers Boris Johnson verbessert sich Regierungsangaben zufolge zusehends. Johnson habe eine &quot;gute&quot; dritte Nacht auf der Intensivstation des Londoner St.-Thomas-Krankenhauses verbracht und befinde sich weiter auf dem Weg der Besserung, teilte ein Sprecher des Premiers mit. Der Regierungschef war am Sonntag ins Krankenhaus gekommen, am Montag wurde er auf die Intensivstation verlegt.<\/p>\n<h3>Spahn in Unionsfraktion vorsichtig optimistisch<\/h3>\n<p>14.10 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich ablehnend zu weitgehenden Lockerungen der harten Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die B\u00fcrger im Kampf gegen die Coronakrise ge\u00e4u\u00dfert. Es werde bei den nach Ostern anstehenden Beratungen mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder nicht um einen Ausstieg aus den Vorkehrungen gehen, sondern maximal um die Lockerung einzelner Ma\u00dfnahmen, sagte Spahn Teilnehmern einer Sonder-Videokonferenz der Unionsfraktion zufolge.<\/p>\n<p>Zugleich zeigte er sich demnach hoffnungsvoll, dass die harten Beschr\u00e4nkungen Wirkung zeigen. Er sei vorsichtig optimistisch, dass der jetzt zu erwartende Gipfel bei der Zahl der Infektionen nicht zu gro\u00df sein werde, wurde Spahn zitiert. Es gebe eine hohe Zahl von Corona-Tests und auch die Beschaffung von Masken und anderem Schutzmaterial laufe jetzt.<\/p>\n<h3>107-j\u00e4hrige Niederl\u00e4nderin offenbar von Coronavirus-Infektion genesen<\/h3>\n<p>14.07 Uhr: Eine 107-j\u00e4hrige Frau aus den Niederlanden hat sich einem Bericht zufolge von einer Coronavirus-Infektion erholt und ist damit wom\u00f6glich die \u00e4lteste \u00dcberlebende der Pandemie weltweit. Cornelia Ras wurde am Montag von ihren \u00c4rzten mitgeteilt, dass sie das Virus besiegt habe, berichtet ihre Nichte Maaike de Groot in der Zeitung &quot;AD&quot;. &quot;Wir haben nicht erwartet, dass sie das \u00fcberleben w\u00fcrde.&quot;<\/p>\n<p>Ras erkrankte der Zeitung zufolge am 17. M\u00e4rz, einen Tag nach ihrem Geburtstag, nachdem sie zusammen mit anderen Bewohnern ihres Pflegeheims einen Gottesdienst auf Goeree-Overflakkee, einer Insel im S\u00fcdwesten des Landes, besucht hatte. Sie und 40 weitere Gottesdienstbesucher seien positiv auf das Virus getestet worden. Zw\u00f6lf Menschen aus dieser Gruppe seien inzwischen gestorben. Vor Ras war der 104-j\u00e4hrige Amerikaner Bill Lapschies bislang der \u00e4lteste dokumentierte Genesene.<\/p>\n<h3>IWF erwartet katastrophales Jahr f\u00fcr die Weltwirtschaft<\/h3>\n<p>14.03 Uhr: Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) rechnet mit einem katastrophalen Jahr f\u00fcr die Weltwirtschaft. &quot;Wir sind mit einer noch nie dagewesenen Krise konfrontiert&quot;, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa kurz vor Beginn der Fr\u00fchjahrestagung, die dieses Jahr nur virtuell stattfinden kann. &quot;Ich habe aber keinen Zweifel, dass wir die Herausforderungen meistern werden.&quot; Ermutigend sei zum Beispiel, dass Regierungen rund um den Globus bereits rund acht Billionen Dollar an Finanzhilfen bereitgestellt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Kommenden Dienstag will der IWF seine konkreten Prognosen im Weltwirtschaftsausblick ver\u00f6ffentlichen. Georgiewa sagte, es werde wohl den st\u00e4rksten Einbruch seit der Gro\u00dfen Depression vor fast 100 Jahren geben. Die Weltwirtschaft werde 2020 deutlich im negativen Bereich landen. Vor drei Monaten hatte der IWF f\u00fcr dieses Jahr noch ein Wachstum beim Pro-Kopf-Einkommen in mehr als 160 L\u00e4ndern prognostiziert - jetzt wird mit einem R\u00fcckgang in mehr als 170 Staaten gerechnet.<\/p>\n<p>Sollte das weitgehend zum Stillstand gekommene \u00f6ffentliche Leben im zweiten Halbjahr zusammen mit der Wirtschaft wieder anspringen, k\u00f6nnte es 2021 eine Teilerholung geben. Dieser Ausblick sei aber mit &quot;immenser Unsicherheit&quot; behaftet, so Georgiewa. &quot;Es kann auch schlechter kommen.&quot; Das h\u00e4nge vor allem von der Dauer der Pandemie ab.<\/p>\n<p>Die Krise trifft laut IWF alle L\u00e4nder. \u00c4rmere Staaten und Entwicklungsl\u00e4nder k\u00f6nnten aber nicht so gut darauf reagieren. Sie h\u00e4tten schlechtere Gesundheitssysteme, weniger R\u00fccklagen im Haushalt und seien st\u00e4rker unter Druck von Investoren. &quot;In den vergangenen zwei Monaten wurden aus Entwicklungsl\u00e4nder-Portfolios rund 100 Milliarden Dollar abgezogen - mehr als drei Mal so viel wie in der Weltfinanzkrise.&quot; Georgiewa erg\u00e4nzte, zuletzt von mehr als 90 L\u00e4ndern Antr\u00e4ge auf Notfallfinanzierungen erhalten zu haben. Das sei bislang noch nicht vorgekommen.<\/p>\n<h3>Bundesliga im Mai trotz Corona: &quot;Das w\u00e4re verantwortungslos&quot;<\/h3>\n<p>Trotz Pandemie will die Bundesliga ab Mai weiterspielen. Eine Taskforce soll daf\u00fcr den Rahmen schaffen. Mediziner Fritz S\u00f6rgel sieht das kritisch. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<h3><strong>Gottesdienste mit Besuchern bleiben verboten<\/strong><\/h3>\n<p>13.58 Uhr: Die Kirchenb\u00e4nke werden w\u00e4hrend der Coronakrise auch an Ostern leer bleiben. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat einen Eilantrag gegen das Gottesdienstverbot abgelehnt.<\/p>\n<h3>Studie: Europ\u00e4er haben Coronavirus nach New York gebracht<\/h3>\n<p>13.50 Uhr: Haupts\u00e4chlich Reisende aus Europa und nicht aus Asien haben das Coronavirus Studien zufolge in den Gro\u00dfraum der US-Metropole New York gebracht. Zudem zirkulierte das Virus bereits seit Mitte Februar und damit Wochen, bevor der erste best\u00e4tigte Infektionsfall bekannt wurde, wie die Zeitung &quot;The New York Times&quot; berichtet.<\/p>\n<p>Die Stadt New York und der gleichnamige Bundesstaat sind in den USA besonders heftig von der Pandemie getroffen. Mehr als 6200 der bisher US-weit mehr als 14.800 Toten gab es dort. &quot;Diese Zahl der Toten wird weiter ansteigen&quot;, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch auf seiner t\u00e4glichen Pressekonferenz.<\/p>\n<p>&quot;Die Mehrheit (der F\u00e4lle) ist klar europ\u00e4isch&quot;, zitierte die Zeitung den Genforscher Harm van Bakel von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, der Mitautor einer der Studien ist. Bislang sind die Ergebnisse von van Bakel und Kollegen nicht in einem begutachteten Fachjournal erschienen. Zu \u00e4hnlichen Ergebnissen kamen dem Bericht zufolge auch Forscher der NYU Grossman School of Medicine in New York - obwohl sie eine andere Gruppe von F\u00e4llen untersuchten.<\/p>\n<p>Beide Teams hatten seit Mitte M\u00e4rz Genome des Virus unter New Yorkern analysiert. Zudem stellten beide Forscherteams fest, dass das Virus sich bereits zuvor unbemerkt verbreitet hatte, aber mithilfe breit angelegter Testprogramme h\u00e4tte entdeckt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte Ende Januar Ausl\u00e4ndern die Einreise verboten, sofern sie sich zuvor in China aufgehalten hatten - dort liegt der erste bekannte Ausbruchsort des Virus. Am 11. M\u00e4rz verk\u00fcndete Trump auch ein zwei Tage sp\u00e4ter in Kraft tretendes Verbot der Einreise aus den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern; zu dem Zeitpunkt waren der Zeitung zufolge bereits Reisende in New York mit dem Virus angekommen.<\/p>\n<h3>Saudisches Milit\u00e4rb\u00fcndnis k\u00fcndigt Waffenruhe in Jemen an<\/h3>\n<p>13.40 Uhr Die von Saudi-Arabien gef\u00fchrten Truppen der Golf-L\u00e4nder, die in Jemen Krieg gegen die Huthi-Rebellen f\u00fchren, haben f\u00fcr den heutigen Donnerstag einen zweiw\u00f6chigen Waffenstillstand angek\u00fcndigt. Der Sprecher der milit\u00e4rischen Koalition, Oberst Turki al-Maliki, begr\u00fcndet den Schritt mit dem Ausbruch des Coronavirus in dem kriegsversehrten und \u00e4rmsten Land der arabischen Halbinsel. <\/p>\n<p>Der Waffenstillstand k\u00f6nnte verl\u00e4ngert werden, wenn auch die jemenitische Regierung dem Waffenstillstandsaufruf des UN-Sondergesandten f\u00fcr den Jemen, Martin Griffiths folge, sagte Maliki. Der Krieg in Jemen dauert bereits \u00fcber f\u00fcnf Jahre. Durch Luftangriffe wurden dort zahllose Krankenh\u00e4user und andere staatliche Einrichtungen zerst\u00f6rt. Das ohnehin unzureichende Gesundheitssystem hat der Epidemie kaum noch etwas entgegenzusetzen. Der Waffenstillstand bietet wom\u00f6glich aber Gelegenheit, die erst k\u00fcrzlich abgebrochenen Friedensverhandlungen zwischen Riad und den in Sanaa herrschenden Huthis wieder aufzunehmen. (suk)<\/p>\n<h3>Mehr als tausend Bundespolizisten wegen Corona-Verdacht au\u00dfer Dienst<\/h3>\n<p>13.07 Uhr: Bei der Bundespolizei waren zuletzt mehr als tausend Mitarbeiter wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion oder vorsorglich in Quarant\u00e4ne. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an den FDP-Bundestagsabgeordneten Benjamin Strasser hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die &quot;Augsburger Allgemeine&quot; dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>&quot;Bei 1.042 Angeh\u00f6rigen der Bundespolizei besteht zum Stichtag 31. M\u00e4rz 2020 der Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus bzw. wurden vorsorgliche Quarant\u00e4ne-Ma\u00dfnahmen festgelegt&quot;, schreibt das Innenministerium. Besonders viele Betroffene waren es bei der Bundespolizeidirektion M\u00fcnchen (286 Menschen). Bei 66 Angeh\u00f6rigen der Bundespolizei sind demnach Infektionen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Strasser machte mangelnde Schutzausr\u00fcstung f\u00fcr die Ausf\u00e4lle verantwortlich. &quot;Es ist problematisch, dass es immer noch einen geringen Bestand an Atemschutzmasken mit Filtern gibt&quot;, sagte der FDP-Abgeordnete der &quot;Augsburger Allgemeinen&quot;.<\/p>\n<p>Aus einer fr\u00fcheren Auskunft des Innenministeriums an Strassers Fraktionskollegen Oliver Luksic geht hervor, dass die Bundespolizei Mitte M\u00e4rz \u00fcber rund 40.000 h\u00f6herwertige Schutzmasken (FFP2 oder FFP3) verf\u00fcgte sowie \u00fcber rund 71.000 Mundschutze. Die Bundespolizei hat rund 40.000 Vollzugsbeamte. &quot;Bei ausgiebiger Nutzung sind diese Vorr\u00e4te innerhalb weniger Tage aufgebraucht, daher k\u00f6nnen nicht alle bei Kontrollen ausreichend ausgestattet sein&quot;, kritisierte Luksic. &quot;Die Bundesregierung muss daher alles daf\u00fcr tun, den Schutz unserer Polizisten auf Stra\u00dfen, Bahnh\u00f6fen oder Flugh\u00e4fen durch ausreichende Schutzausr\u00fcstung zu verbessern.&quot;<\/p>\n<h3><strong>Bundesregierung plant Produktionsoffensive f\u00fcr Schutzkleidung<\/strong><\/h3>\n<p>12.27 Uhr: Deutschland soll unabh\u00e4ngig werden von ausl\u00e4ndischen Lieferanten von Schutzausr\u00fcstung: Die Regierung richtet deshalb einen Produktionsstab ein und lockt Firmen mit lukrativen Vertr\u00e4gen.<\/p>\n<h3><strong>Spaniens Ministerpr\u00e4sident S\u00e1nchez warnt vor Auseinanderfallen der EU<\/strong><\/h3>\n<p>12.25 Uhr: Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez bef\u00fcrchtet, dass die Europ\u00e4ische Union als Folge der Coronakrise auseinanderbrechen k\u00f6nnte. &quot;Die EU ist in Gefahr, wenn es keine Solidarit\u00e4t gibt&quot;, sagte er. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Studie: Deutsche Krankenh\u00e4user gut ausgestattet, an Personal mangelt es aber<\/h3>\n<p>12.21 Uhr: Die Krankenh\u00e4user in Deutschland verf\u00fcgen einer Studie zufolge im internationalen Vergleich \u00fcber eine hervorragende Ausstattung, aber \u00fcber nur wenig Personal. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).<\/p>\n<p>Demnach entfallen hierzulande sechs Betten auf 1000 Einwohner. Damit verf\u00fcge Deutschland hinter Japan und S\u00fcdkorea \u00fcber die dritth\u00f6chste Bettendichte weltweit. Italien komme auf 2,6 Betten je 1000 Einwohner, Gro\u00dfbritannien auf 2,1. Auch was die Ausstattung mit Intensivbetten angeht, sei Deutschland in Europa Spitzenreiter. Zudem seien rund 20.000 Beatmungsger\u00e4te verf\u00fcgbar. In Frankreich etwa seien es nur 5000.<\/p>\n<p>Zugleich konstatieren die IW-Experten einen deutlichen Personalmangel: Mit 2,4 Klinik\u00e4rzten je 1000 Einwohner liege Deutschland international lediglich im Mittelfeld. Die Schweiz etwa erreiche einen Wert von 3,2, D\u00e4nemark von 2,8. Als besorgniserregend beschreiben die Autoren das Fehlen von Pflegekr\u00e4ften. Auf 1000 Einwohner k\u00e4men hier nur 5,6 Pfleger. In Norwegen seien es hingegen neun.<\/p>\n<h3>Erste Erntehelfer aus Rum\u00e4nien in Berlin gelandet<\/h3>\n<p>12.00 Uhr: Am Flughafen Berlin Sch\u00f6nefeld ist am Donnerstagvormittag das erste Flugzeug mit Erntehelfern aus Rum\u00e4nien gelandet. Im Laufe des Tages werden dort zwei weitere Flieger erwartet, sagte eine Flughafensprecherin. Insgesamt sollen am Donnerstag rund 530 Arbeiter in Sch\u00f6nefeld ankommen. Die Fluggesellschaft Eurowings hat zudem zwei weitere Landungen am Flughafen D\u00fcsseldorf - ebenfalls aus Rum\u00e4nien - f\u00fcr den Nachmittag best\u00e4tigt. Die Helfer w\u00fcrden am Flughafen zun\u00e4chst medizinisch untersucht.<\/p>\n<p>Die Flugzeuge werden von den Agrarbetrieben gechartert, die die Helfer auch vom Flughafen abholen sollen. \u00dcber ein Portal des Deutschen Bauernverbands m\u00fcssen sie die ben\u00f6tigten Arbeitskr\u00e4fte anmelden. Laut Bauernverband lagen bis Donnerstagvormittag f\u00fcr den Monat April die Anmeldungen f\u00fcr rund 9900 Saisonkr\u00e4fte vor, deren Daten an die Bundespolizei \u00fcbermittelt wurden. F\u00fcr Mai seien bislang weitere 4300 Anmeldungen eingereicht worden.<\/p>\n<p>Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Agrarministerin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) hatten sich am vergangenen Donnerstag geeinigt, 80.000 ausl\u00e4ndische Saisonkr\u00e4fte unter strengen Auflagen nach Deutschland zu fliegen. Um beim Ernten und anderen dringenden Feldarbeiten zu helfen, k\u00f6nnen im April und Mai je 40.000 Menschen kommen. Die Arbeiter werden vor allem zur Spargelernte dringend ben\u00f6tigt.<\/p>\n<h3>\u00dcberladener Kleinlaster muss in Rheinland-Pfalz Nudeln zur\u00fccklassen<\/h3>\n<p>11.30 Uhr: Viel zu viele Nudeln f\u00fcr einen zu kleinen Lastwagen: Der Fahrer eines mit zw\u00f6lf Paletten Teigwaren beladenen Kleinlasters hat einen Teil seiner Ware in Rheinland-Pfalz zur\u00fccklassen m\u00fcssen, weil das Fahrzeug um mehr als das Doppelte \u00fcberladen war, wie die Polizei Mainz mitteilte. Statt der erlaubten 3500 Kilogramm brachte der Laster 7680 Kilogramm auf die Waage.<\/p>\n<p>Einer Zivilstreife der Verkehrsdirektion W\u00f6rrstadt fiel der Kleinlaster am Mittwoch auf der Autobahn 61 bei Bingen auf, weil er stark nach rechts geneigt war. Bei der Kontrolle gab der 41-j\u00e4hrige Fahrer zu, dass das Fahrzeug schon kurz nach dem Start in Italien mit der Ladung von 14 Paletten Nudeln \u00fcberfordert gewesen sei. Da es bei jeder Lenkbewegung ins Schlingern geriet, hatte der Mann dort bereits zwei Paletten zur\u00fcckgelassen.<\/p>\n<p>&quot;Auch wenn Lebensmittel derzeit \u00fcberall dringend gebraucht werden, war eine so gef\u00e4hrliche Gewichts\u00fcberschreitung nicht mehr zu verantworten&quot;, teilte die Verkehrsdirektion Mainz mit. Der Fahrer musste weitere Paletten abladen. Gegen ihn wurde ein Bu\u00dfgeld erhoben.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier, mit welchen Schwierigkeiten Lastwagenfahrer in der Coronakrise umgehen m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Bayern h\u00e4lt an Soforthilfen fest<\/h3>\n<p>11.20 Uhr: W\u00e4hrend Nordrhein-Westfalen die Auszahlung von Corona-Soforthilfen f\u00fcr Unternehmen wegen Betrugsversuchen stoppt, h\u00e4lt Bayern an der Auszahlung fest. &quot;Die Hilfen laufen weiter&quot;, sagte ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums am Donnerstag in M\u00fcnchen. Aus Bayern seien keine Betrugsversuche bekannt.<\/p>\n<h3><strong>650.000 Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet<\/strong><\/h3>\n<p>10.50 Uhr: Es ist ein Anstieg um 40 Prozent binnen einer Woche: Immer mehr Unternehmen melden nach Zahlen der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit wegen der Coronakrise Kurzarbeit an. Wie viele Menschen davon betroffen sind, ist noch offen.<\/p>\n<h3><strong>Formel 1 strebt Saisonstart im Juli in Europa an<\/strong><\/h3>\n<p>10.34 Uhr: Die K\u00f6nigsklasse des Motorsports m\u00f6chte im Sommer wieder auf die Rennstrecken zur\u00fcckkehren - zur Not ohne Zuschauer. Die NFL verlegt die Draft ins Homeoffice. Verfolgen Sie hier den Nachrichten-\u00dcberblick im Sport.<\/p>\n<h3>Greenpeace: Staat muss Demos auch in der Coronakrise erm\u00f6glichen<\/h3>\n<p>10.20 Uhr: Greenpeace prangert unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Versammlungen und Demonstrationen wegen der Coronakrise an. &quot;Politische Beteiligung ist auch in Zeiten von Corona unverzichtbar. \u00dcber Jahrzehnte gewachsene Demonstrationsformen wie die Osterm\u00e4rsche komplett zu verbieten, verst\u00f6\u00dft gegen das Versammlungsrecht&quot;, kritisierte Greenpeace-Expertin und Juristin Anna von Gall am Donnerstag. Die Bundesl\u00e4nder m\u00fcssten Demonstrationen erm\u00f6glichen, wenn die Teilnehmer Ma\u00dfnahmen gegen die Ansteckungsgefahr beachten.<\/p>\n<p>Die Versammlungsfreiheit sei durch die Corona-Ma\u00dfnahmen einzelner Bundesl\u00e4nder unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark eingeschr\u00e4nkt, meinen die Autoren einer Studie, die Greenpeace bei der Gesellschaft f\u00fcr Freiheitsrechte (GFF) in Auftrag gegeben hat. Th\u00fcringen und Bayern k\u00e4men einem Versammlungsverbot etwa sehr nahe, indem sie ausdr\u00fccklich Demonstrationen und Versammlungen verbieten, kritisiert Greenpeace. Eine Beh\u00f6rde in M\u00fcnster habe eine Mahnwache gegen einen unmittelbar bevorstehenden Uranm\u00fclltransport von Gronau nach Russland unter Auflagen letztlich zugelassen, nachdem ein Eilantrag bei Gericht eingereicht worden sei.<\/p>\n<h3>Razzia auf Kreuzfahrtschiff in Australien<\/h3>\n<p>10.10 Uhr: Australische Beh\u00f6rden vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Anlegen des Kreuzfahrtschiffes &quot;Ruby Princess&quot; und Coronavirus-Infektionen in ihrem Land. Eine Ermittlung soll nun Klarheit schaffen.<\/p>\n<h3>Betrugsverdacht: NRW stoppt vorerst Auszahlung von Soforthilfen<\/h3>\n<p>9.48 Uhr: Nordrhein-Westfalen hat die Auszahlung von Landes-Soforthilfen f\u00fcr Soloselbstst\u00e4ndige und Kleinstbetriebe vorerst gestoppt. Das habe das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt entschieden, teilte die Staatskanzlei mit. Demnach haben Betreiber auf Fake-Seiten mit gef\u00e4lschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutma\u00dflich f\u00fcr kriminelle Machenschaften genutzt.<\/p>\n<p>Daraufhin habe das Land die Bezirksregierungen angewiesen, die weitere Auszahlung der Gelder vorerst auszusetzen.<\/p>\n<p>Kleinunternehmen und Selbstst\u00e4ndige k\u00f6nnen dem Ministerium zufolge aber weiter die Soforthilfe beantragen. Es solle daf\u00fcr aber ausschlie\u00dflich die offizielle Internetseite genutzt werden - https:\/\/soforthilfe-corona.nrw.de. Das Ministerium will zeitnah \u00fcber die weitere Entwicklung informieren. Antragsteller, die auf ihre \u00dcberweisung warten, wurden um Geduld gebeten.<\/p>\n<h3>\u00c4rzte ohne Grenzen bef\u00fcrchten katastrophale Zust\u00e4nde in Afrika<\/h3>\n<p>9.30 Uhr: Die Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen bef\u00fcrchtet katastrophale Auswirkungen der Corona-Pandemie in Afrika. &quot;Schwere F\u00e4lle zu behandeln, ist wegen der geringen Zahl an Intensivstationen gar nicht m\u00f6glich&quot;, sagte der f\u00fcr die Organisation arbeitende Epidemiologe Maximilian Gertner im Interview der &quot;S\u00e4chsischen Zeitung&quot;. Selbst einfache Schutzma\u00dfnahmen seien wegen der Lebensverh\u00e4ltnisse in afrikanischen Staaten oft nicht m\u00f6glich. &quot;Wer beengt wohnt und keinen Wasseranschluss hat, kann sich nur schwer vor einer Infektion sch\u00fctzen&quot;, sagte Gertler.<\/p>\n<p>&quot;\u00c4rzte ohne Grenzen&quot; unterst\u00fctze zahlreiche afrikanische L\u00e4nder bei der Ausbildung von medizinischem Personal, der Einrichtung von Isolierzentren und Desinfektionsstationen und mit fachlicher Beratung, sagte Gertler. Neben dem Mangel an Schutzausr\u00fcstung w\u00fcrden auch Reisebeschr\u00e4nkungen der afrikanischen Staaten die Mitarbeiter von \u00c4rzte ohne Grenzen vor Herausforderungen stellen. &quot;Es bestehen oftmals Einreiseverbote f\u00fcr Mitarbeiter, die wir dringend brauchen&quot;, sagte Gertler in dem Interview.<\/p>\n<h3>Bauernpr\u00e4sident erleichtert \u00fcber Einreise von Saisonkr\u00e4ften<\/h3>\n<p>09.00 Uhr: Das Verbot der Einreise f\u00fcr Saisonkr\u00e4fte in der Coronakrise hatte die Bauern kalt erwischt. Inzwischen ist klar, dass viele von ihnen unter strengen Auflagen doch kommen d\u00fcrfen. &quot;Wir sind erleichtert: Durch diese Regelung bleiben unsere Betriebe arbeitsf\u00e4hig&quot;, begr\u00fc\u00dfte der Pr\u00e4sident Joachim Rukwied im Bayerischen Rundfunk die Ausnahme. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Agrarministerin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) hatten sich darauf geeinigt, 80.000 ausl\u00e4ndische Saisonkr\u00e4fte nach Deutschland zu fliegen. Die Helfer werden unter anderem dringend f\u00fcr die Spargelernte gebraucht.<\/p>\n<p>Heute sollen erste Fl\u00fcge am Flughafen D\u00fcsseldorf sowie am Flughafen Berlin-Sch\u00f6nefeld landen. Im Vergleich zu deutschen Erntehelfern h\u00e4tten die ausl\u00e4ndischen Saisonkr\u00e4fte mehr Erfahrung: &quot;Ohne die w\u00e4re es nicht gegangen.&quot; Die Einreise per Flugzeug f\u00fchre allerdings zu h\u00f6heren Kosten, r\u00e4umte Rukwied ein. H\u00f6here Preise f\u00fcr Agrarprodukte k\u00f6nne man daraus aber noch nicht ableiten. &quot;Da m\u00fcssen wir mal die n\u00e4chsten Wochen abwarten, wohin die Reise geht.&quot;<\/p>\n<h3>Dritte Nacht auf der Intensivstation: Boris Johnsons Zustand stabil<\/h3>\n<p>08.50 Uhr: Der britische Premierminister wird wegen einer Coronavirus-Infektion noch immer auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses behandelt. Boris Johnson befinde sich nach der dritten Nacht auf der Intensivstation in einem stabilen und sich verbessernden Zustand, sagte sein Kulturminister Oliver Dowden dem Sender BBC.<\/p>\n<p>&quot;Was den Zustand des Premierministers betrifft, so bleibt er so, wie wir es gestern gesagt haben: Er ist stabil, es geht ihm besser, er hat sich aufgesetzt und sich mit dem medizinischen Personal befasst.&quot; Der Minister f\u00fcgte hinzu: &quot;Ich glaube, es wird besser f\u00fcr ihn.&quot;<\/p>\n<h3>Europa infizierte New York<\/h3>\n<p>08.30 Uhr: Donald Trump machte Europa bereits fr\u00fch f\u00fcr die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie verantwortlich. Forscher haben nun herausgefunden, dass der US-Pr\u00e4sident zumindest f\u00fcr New York mit dieser Einsch\u00e4tzung richtig lag. Reisende aus Europa h\u00e4tten das Virus, das die gef\u00e4hrliche Lungenkrankheit Covid-19 ausl\u00f6st, dorthin geschleppt, berichtete die &quot;New York Times&quot; unter Berufung auf zwei Teams an den Hochschulen lcahn School of Medicine at Mount Sinai und N.Y.U. Grossman School of Medicine. &quot;Die Mehrheit ist eindeutig europ\u00e4isch&quot;, sagte demnach Harm van Bakel von der lcahn School of Medicine at Mount Sinai \u00fcber die Infektionen. Beide Teams analysierten der Zeitung zufolge die Genome von in New York ab Mitte M\u00e4rz eingesammelten Coronavirus-Proben.<\/p>\n<h3>Radiohead ver\u00f6ffentlicht Konzertvideos gegen Corona-Koller<\/h3>\n<p>08.15 Uhr: Die britische Rockband Radiohead hat eine neue w\u00f6chentliche Serie von Konzertvideos angek\u00fcndigt. &quot;Wir werden eine pro Woche ver\u00f6ffentlichen, bis entweder die Einschr\u00e4nkungen, die sich aus der aktuellen Situation ergeben, gelockert sind, oder uns die Shows ausgehen&quot;, hie\u00df es zu der Reihe.<\/p>\n<p>Ausgestrahlt werden sollen insbesondere Auftritte der Show &quot;Live From a Tent in Dublin&quot;, die im Oktober 2000 aufgenommen wurde.<\/p>\n<h3>Keine Sonderrechte f\u00fcr Religionsgemeinschaften<\/h3>\n<p>08.00 Uhr: Die Juden feiern derzeit Pessach, die Christen bereiten sich in der Karwoche auf Ostern vor - und Ende April beginnt f\u00fcr Muslime der Fastenmonat Ramadan. Sie alle m\u00fcssen sich an die Einschr\u00e4nkungen der Corona-Verordnungen halten. Dennoch kursierte in den sozialen Netzwerken eine Behauptung, f\u00fcr Muslime k\u00f6nnte es eine Sonderregelung geben, sollten zu Beginn des Ramadans die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen noch gelten. An dieser, angeblich aus einem &quot;Krisenzentrum f\u00fcr Berlin und Brandenburg&quot; stammenden Aussage, ist nichts dran. Es gibt bereits kein gemeinsames Krisenzentrum f\u00fcr Berlin und Brandenburg. Alle Religionen sind von den Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie gleich stark betroffen.<\/p>\n<p>Klar ist: Der Ramadan d\u00fcrfte angesichts der Coronavirus-Pandemie dieses Jahr anders ablaufen als sonst. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, geht davon aus, dass die Moscheen auch zu Beginn des islamischen Fastenmonats geschlossen bleiben. &quot;Zurzeit ist es noch verfr\u00fcht, genaue Angaben zu Ramadan zu machen, aber es steht traurigerweise zu bef\u00fcrchten, dass wir die Moscheen geschlossen halten m\u00fcssen, zumindest f\u00fcr ein Teil des Heiligen Monats&quot;, sagte er der Funke Mediengruppe. Der t\u00fcrkisch-islamische Dachverband zahlreicher Moscheen in Deutschland, Ditib, r\u00e4t Risikogruppen zudem bereits zur Zur\u00fcckhaltung. Kranke zum Beispiel seien ohnehin vom Fasten befreit und sollten diese M\u00f6glichkeit auch nutzen, sagte Generalsekret\u00e4r Abdurrahman Atasoy. &quot;Dieses Jahr empfehlen wir zus\u00e4tzlich auch jenen, die sich zwar gesund f\u00fchlen, aber als sogenannte Risikogruppe gelten und sich k\u00f6rperlich nicht fit genug empfinden, ebenfalls auf das Fasten zu verzichten.&quot;<\/p>\n<h3>DGB fordert deutlich h\u00f6heres Kurzarbeitergeld<\/h3>\n<p>07.40 Uhr: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) bef\u00fcrchtet, dass Besch\u00e4ftigte mit niedrigem Einkommen durch Kurzarbeit in die Armut abrutschen k\u00f6nnten. Betroffen sind besonders Besch\u00e4ftigte in den Dienstleistungsberufen, aber auch Kulturschaffende, wie die Funke-Zeitungen unter Berufung auf Zahlen des Gewerkschaftsbunds berichten. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes. &quot;Um halbwegs gut durchzukommen, sind mindestens 80 Prozent des normalen Verdienstes n\u00f6tig&quot;, sagte sie. &quot;Die Bundesregierung muss hier nachsteuern, sonst ist das eine soziale Unwucht, die so nicht bleiben kann.&quot; Die &quot;Kosten und Lasten&quot; der Coronakrise m\u00fcssten gerecht verteilt werden.<\/p>\n<p>Den DGB-Zahlen zufolge sind Kinderlose, denen in Kurzarbeit nur 60 Prozent ihres Nettolohns fortgezahlt werden, noch st\u00e4rker betroffen als Besch\u00e4ftigte mit Kindern, die in Kurzarbeit 67 Prozent ihres Nettolohns erhalten. Nach Angaben des DGB leben in der aktuellen Krise viele Menschen ausschlie\u00dflich vom Kurzarbeitergeld. Angestellte in der Gastronomie etwa, deren Arbeitspl\u00e4tze derzeit vollst\u00e4ndig geschlossen sind, m\u00fcssten jetzt mit 720 Euro im Monat auskommen, Geb\u00e4udereiniger mit 780 Euro. Besonders schwer betroffen sind Angestellte, die bisher in Teilzeit besch\u00e4ftigt waren. Von ihnen mussten laut DGB nun viele Hartz IV beantragen.<\/p>\n<h3>Lehrerverband rechnet nicht mit &quot;Unterrichtsvollstart&quot; nach den Osterferien<\/h3>\n<p>07.15 Uhr: Eltern schulpflichtiger Kinder, die auf einen normalen Alltag nach den Osterferien gehofft haben, m\u00fcssen jetzt stark sein: &quot;Ich bin mir aber sicher, dass es nach den Osterferien keinen Unterrichtsvollstart an den Schulen geben wird&quot;, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger. Alles h\u00e4nge von der medizinisch-virologischen Lageeinsch\u00e4tzung und den Ma\u00dfnahmen ab, die von den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beschlossen und verk\u00fcndet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Merkel und die L\u00e4nderchefs wollen am Mittwoch nach Ostern \u00fcber das weitere Vorgehen in der Coronakrise beraten. Es geht dabei vor allem um die Frage, inwieweit beschlossene Ma\u00dfnahmen und Kontaktbeschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung des Virus wieder gelockert werden k\u00f6nnen oder nicht. Sollte bei der Schalte eine Verl\u00e4ngerung oder Versch\u00e4rfung der bisherigen Ma\u00dfnahmen vereinbart werden, dann werde es auch keine Schul\u00f6ffnungen geben, sagte Meidinger. &quot;Wird aber der Lockdown gelockert, kann man auch eine stufenweise R\u00fcckkehr zum Schulbetrieb wieder andenken.&quot;<\/p>\n<p>Unter stufenweiser R\u00fcckkehr stellt sich der Lehrerverbandspr\u00e4sident, der ein Gymnasium im niederbayerischen Deggendorf f\u00fchrt, beispielsweise eine gestaffelte R\u00fcckkehr der Sch\u00fcler vor, beginnend mit den Abschlussklassen f\u00fcr Abitur, Mittlere Reife und Hauptschulabschluss - vor allem wegen der Pr\u00fcfungen. Die Kultusminister der L\u00e4nder hatten Ende M\u00e4rz vereinbart, dass die Schulabschlusspr\u00fcfungen trotz Coronakrise stattfinden sollen. In Hessen und Rheinland-Pfalz wurden zuletzt unter strengen Hygienevorschriften auch w\u00e4hrend der Zeit der Schulschlie\u00dfungen Abiturpr\u00fcfungen durchgef\u00fchrt. Lesen hier: Vier Gr\u00fcnde, warum die Schulen nicht einfach wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnen<\/p>\n<p>In Bayern mahnte zudem auch die Vorsitzende der Landeselternvereinigung der Gymnasien, Susanne Arndt, einen sehr \u00fcberlegten Wiedereinstieg in den Unterricht an. &quot;Bevor aber jetzt nicht die Wirtschaft wieder l\u00e4uft und die Betriebe langsam wieder \u00f6ffnen, die alle geschlossen sind, sollte man auch nicht die Sch\u00fcler in die Schulen schicken&quot;, sagte sie dem Sender Bayern 2. &quot;Ich kann es mir nicht vorstellen, dass am 20. alles vorbei ist, und jeder geht wieder in die Schule, und die S-Bahnen sind \u00fcberf\u00fcllt und die Schulbusse sind \u00fcberf\u00fcllt.&quot;<\/p>\n<h3>Erneut sterben an nur einem Tag fast 2000 Covid-19-Kranke in den USA<\/h3>\n<p>06.45 Uhr: Den zweiten Tag in Folge sind in den USA fast 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Insgesamt belief sich den Daten der Universit\u00e4t Johns Hopkins in Baltimore zufolge die Zahl der Toten in dem Land auf 14.817. 24 Stunden zuvor hatte die Universit\u00e4t die Zahl der Toten noch mit 12.907 ausgewiesen. Den Angaben nach wurden bereits rund 430.000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.<\/p>\n<p>Weltweit sind nach Daten der Universit\u00e4t mittlerweile rund 1,5 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Rund 88.500 Menschen starben demnach, weitere rund 330.000 erholten sich von einer Infektion mit dem Virus. Die Website der Universit\u00e4t wird regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert und zeigt daher einen h\u00f6heren Stand best\u00e4tigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC.<\/p>\n<h3>Erste Todesopfer durch Virus in Brasiliens Favelas<\/h3>\n<p>06.10 Uhr: Erstmals sind Bewohner der Favelas von Rio de Janeiro im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Es handle sich dabei um zwei Menschen aus der Rocinha, wie der B\u00fcrgermeister der Stadt, Marcelo Crivella, am Mittwoch erk\u00e4rte. Die Rocinha in der S\u00fcdzone Rios ist mit offiziell 70.000 Einwohnern eines der gr\u00f6\u00dften Armenviertel Rios und Brasiliens. In Rio gibt es insgesamt 763 Favelas mit zwei Millionen.<\/p>\n<p>Die Elendsviertel der Stadt k\u00f6nnen die \u00dcbertragung von Krankheiten beschleunigen. &quot;Wer in einer Favela wohnt, hat kein Wasser, um die H\u00e4nde zu waschen&quot;, sagte Gabriela Anast\u00e1cia von dem Observat\u00f3rio das Favelas der Nachrichtenagentur dpa. &quot;Wer in einer Favela wohnt, kann sich nicht sozial distanzieren, weil er mit f\u00fcnf, sechs, neun Personen zusammenwohnt.&quot; 60 Prozent der Bewohner von Armenvierteln haben nach einer am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Studie auch keine finanziellen M\u00f6glichkeiten, eine weitere Woche \u00fcber die Runden zu kommen, ohne arbeiten zu gehen oder Unterst\u00fctzung zu bekommen.<\/p>\n<h3>Spahn spekuliert \u00fcber Lockerung der Ma\u00dfnahmen nach Ostern<\/h3>\n<p>05.45 Uhr: Seit Wochen bringt das Virus den Alltag der meisten Deutschen komplett durcheinander. Ausgehbeschr\u00e4nkungen, Laden- und Restaurant-Schlie\u00dfungen, Absage von Gro\u00dfereignissen - kaum ein Lebensbereich scheint ausgenommen. Die lauter werdende Frage lautet daher: Wie lange geht das noch so weiter?<\/p>\n<p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn h\u00e4lt erste Lockerungen der Restriktionen nach den Osterferien f\u00fcr m\u00f6glich. Bei den Infektionszahlen sei ein &quot;positiver Trend&quot; zu beobachten, der sich aber noch &quot;verstetigen&quot; m\u00fcsse, sagte der CDU-Politiker dem &quot;Handelsblatt&quot;. Voraussetzung sei, dass sich die Bev\u00f6lkerung auch \u00fcber die Osterfeiertage an die Alltagsbeschr\u00e4nkungen halte.<\/p>\n<p>Sollte die derzeitige positive Entwicklung bei den Infektionszahlen anhalten, werde die Bundesregierung mit den Regierungschefs der Bundesl\u00e4nder &quot;\u00fcber eine schrittweise R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t nach den Osterferien reden k\u00f6nnen&quot;, sagte Spahn. &quot;Mit entsprechender Vorsicht ist mehr Normalit\u00e4t bald wieder m\u00f6glich.&quot; Fest stehe laut Spahn aber auch, dass es bei Gro\u00dfveranstaltungen wie etwa Fu\u00dfballspielen noch l\u00e4ngere Zeit dauern werde, bis wieder Normalit\u00e4t einkehre.<\/p>\n<h3>Zeit der Hamsterk\u00e4ufe laut Konsumforschern vorbei<\/h3>\n<p>05.28 Uhr: Leere Klopapierregale, Gedr\u00e4ngel vor der Tiefk\u00fchltruhe - die Bilder vom Kaufverhalten vieler Deutscher sind noch frisch. Doch die hei\u00dfeste Phase der Hamsterk\u00e4ufe ist nach Einsch\u00e4tzung von Marktforschern erst einmal beendet. Die erste Panik nach dem Corona-Ausbruch habe sich gelegt. &quot;Es gibt eine Gew\u00f6hnung an den Krisenmodus&quot;, sagte der Handelsexperte Robert Kecskes von der Gesellschaft f\u00fcr Konsumforschung (GfK).<\/p>\n<p>Angefangen hatten die Hamsterk\u00e4ufe nach Beobachtung der GfK in der letzten Februarwoche. Die Nachfrage nach Hand-Desinfektionsmitteln stieg schlagartig um mehr als 500 Prozent. Bei Mehl, Reis, Nudeln, Seife und Toilettenpapier verdoppelten sich die Verkaufszahlen. Doch bereits seit Mitte M\u00e4rz entspannt sich die Situation laut GfK schrittweise. Die Nachfrage beginne sich wieder einzupendeln - allerdings auf einem sp\u00fcrbar h\u00f6heren Niveau als vor der Krise.<\/p>\n<h3>Die Kantinen sind zu - wohin mit all den Pommes-Kartoffeln?<\/h3>\n<p>04.55 Uhr: Die Krise hat die Nachfrage nach Pommes in Deutschland einbrechen lassen. Die Landwirte k\u00f6nnten in diesem Jahr auf etwa 200.000 Tonnen spezieller Pommes-Kartoffeln sitzen bleiben. Das meldet die &quot;Neue Osnabr\u00fccker Zeitung&quot; unter Berufung auf den Deutschen Bauernverband. Den m\u00f6glichen Schaden sch\u00e4tzt der Verband auf 30 bis 40 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der Krise sind die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus. Weil Kantinen, Restaurants und andere Gro\u00dfabnehmer weitgehend geschlossen haben, fehlten Pommes-Produzenten wichtige Kunden, berichte die &quot;NOZ&quot;. Die Produktion ruhe.<\/p>\n<p>Andere Vermarktungen dieser Kartoffeln gelten der Zeitung zufolge als schwierig, weil die Sorten speziell f\u00fcr die Pommes-Herstellung gez\u00fcchtet worden sind. Landwirte in Belgien und den Niederlanden st\u00fcnden vor \u00e4hnlichen Problemen. Dort warteten jeweils bis zu eine Million Tonnen Pommes-Kartoffeln auf Abnehmer, berichtet das Blatt.<\/p>\n<h3>Oxfam bef\u00fcrchtet bis zu 500 Millionen mehr Menschen in Armut<\/h3>\n<p>03.50 Uhr: Rund eine halbe Milliarden Menschen k\u00f6nnten im Zuge der Virus-Krise nach Einsch\u00e4tzung von Oxfam in Armut abrutschen. &quot;Die Wirtschaftskrise, die sich rasch entfaltet, ist schwerer als die globale Finanzkrise von 2008&quot;, hei\u00dft es in einem Bericht der Hilfsorganisation. Sch\u00e4tzungen zeigten, dass die weltweite Armut erstmals seit 1900 zunehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Im schlimmsten Fall w\u00fcrde die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben und mit 1,90 Dollar am Tag oder weniger auskommen m\u00fcssten, um 434 Millionen auf 922 Millionen zunehmen. Die Zahl derjenigen, die weniger als 5,50 Dollar am Tag zur Verf\u00fcgung h\u00e4tten, w\u00fcrde um 548 Millionen auf fast vier Milliarden steigen.<\/p>\n<h3>Coronakrise k\u00f6nnte zur Kondom-Krise werden<\/h3>\n<p>03.35 Uhr: Die Coronakrise k\u00f6nnte zu einem Mangel an Kondomen f\u00fchren. Der weltweit f\u00fchrende Hersteller Karex aus Malaysia musst wegen der Einschr\u00e4nkungen der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten in dem s\u00fcdostasiatischen Land im Zuge der Krise seine Produktion deutlich herunterfahren. Zwischen Mitte M\u00e4rz und Mitte April werde die Firma 200 Millionen weniger Pr\u00e4servative produzieren als normalerweise, sagte Firmenchef Goh Miah Kiat der Nachrichtenagentur AFP.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang des Kondom-Angebots kommt ausgerechnet zu einer Zeit, da Paare wegen der weltweiten Ausgangsbeschr\u00e4nkungen deutlich mehr Zeit miteinander verbringen als \u00fcblich. Von Karex stammt jedes f\u00fcnfte Kondom weltweit. In Malaysia gelten seit vergangenem Monat strikte Ausgangsbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<h3>Corona verz\u00f6gert die Entwicklung neuer Emojis<\/h3>\n<p>02.55 Uhr: Auf der Liste der Probleme, die die weltweite Pandemie mit sich bringt, d\u00fcrfte dieses eher (sehr) weit hinten rangieren. Aber f\u00fcr die Freunde frischer Emojis bringt die Coronakrise schlechte Neuigkeiten: Die n\u00e4chste Erweiterung des Emoji-Katalogs wurde von M\u00e4rz auf September 2021 verschoben. Entwickler brauchen danach traditionell noch rund ein halbes Jahr, um die Symbole etwa auf Smartphones umzusetzen. So sollen die im M\u00e4rz dieses Jahres vorgestellten neuen Symbole erst im Herbst verf\u00fcgbar sein. Deswegen werden die Emojis aus dem n\u00e4chsten Jahr erst 2022 auf die Ger\u00e4te kommen, wie das zust\u00e4ndige Unicode-Konsortium am Mittwoch ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>Die Frist zum Vorschlagen g\u00e4nzlich neuer Emojis wurde zugleich bis September 2020 verl\u00e4ngert. Die Beteiligten h\u00e4tten aktuell zuviel Anderes zu tun, erkl\u00e4rte das Konsortium.<\/p>\n<h3>Rockband U2 spendet zehn Millionen Euro f\u00fcr Kampf gegen Corona<\/h3>\n<p>02.20 Uhr: Eine ganze Reihe von Prominenten hat sich zuletzt in die weltweiten Bem\u00fchungen zur Eind\u00e4mmung der Coronakrise eingebracht - sei es mit Botschaften an ihre Fans oder mit konkreten finanziellen Hilfen. Auch die irische Band U2 steuert einen erheblichen Geldbetrag bei: umgerechnet zehn Millionen Euro.<\/p>\n<p>Ein Teil der damit finanzierten medizinischen Ausr\u00fcstung sei bereits am Flughafen von Dublin eingetroffen, berichtete das irische Fernsehen RTE am Mittwochabend. An der Aktion zur Beschaffung medizinischer Hilfe beteiligen sich nach diesen Angaben auch eine Reihe von Firmen.<\/p>\n<p>Die Band um ihren Frontman Bono setzt sich seit Jahren f\u00fcr eine Reihe von sozialen und politischen Projekten ein. In Irland sind bisher knapp 6000 Menschen infiziert. Bisher gab es nach offiziellen Angaben vom Mittwochabend 235 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus.<\/p>\n<h3>Chef der Weltgesundheitsorganisation reagiert scharf auf Trumps Attacke<\/h3>\n<p>01.50 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vorw\u00fcrfe und Drohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen die Uno-Organisation mit einem dramatischen Appell gekontert. Das Coronavirus f\u00fcr politische Zwecke zu missbrauchen, sei das Sch\u00e4dlichste, was jetzt passieren k\u00f6nne, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Es gehe um nationale Einheit, das Arbeiten \u00fcber ideologische und Parteigrenzen hinweg und schlie\u00dflich um internationale Solidarit\u00e4t. &quot;Das Schlimmste steht uns noch bevor, wenn wir uns nicht beeilen, Einigkeit sicherzustellen&quot;, warnte der WHO-Chef.<\/p>\n<p>Trump hatte der WHO mit einem Stopp von Beitragszahlungen gedroht. Er warf der Organisation vor, nicht gen\u00fcgend aufgekl\u00e4rt und einen auf China fokussierten Ansatz gehabt zu haben. Kritiker werten das als offensichtlichen Versuch Trumps, von den gut dokumentierten Vers\u00e4umnissen seiner eigenen Regierung beim Ausbruch der Epidemie abzulenken.<\/p>\n<h3>Gewerkschaftsbund mahnt zur Vorsicht bei Neustart der Wirtschaft<\/h3>\n<p>01.35 Uhr: Noch ist offen, wann und wie die Wirtschaft in Deutschland nach der Zwangspause durch das Coronavirus wieder hochgefahren werden kann. Schon jetzt allerdings mahnt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zur Vorsicht bei einem solchen Schritt.<\/p>\n<p>Dies m\u00fcsse in einer Weise geschehen, die eine neue starke Ausbreitung des Virus vermeide, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan K\u00f6rzell der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Besch\u00e4ftigten m\u00fcsse an erster Stelle stehen.<\/p>\n<p>Laut der am Mittwoch ver\u00f6ffentlichten Prognose der f\u00fcnf f\u00fchrenden Wirtschaftsforschungsinstitute wird die Wirtschaftsleistung in Deutschland aufs ganze Jahr gesehen um 4,2 Prozent schrumpfen und die Arbeitslosenquote in der Spitze 5,9 Prozent erreichen. F\u00fcr 2021 sagen die Institute aber ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5,8 Prozent voraus.<\/p>\n<h3>Italiens Premier meldet positiven Trend in seinem Land<\/h3>\n<p>01.20 Uhr: In Europa ist Italien bisher das von der Coronakrise am h\u00e4rtesten getroffene Land. Nun hat Ministerpr\u00e4sident Giuseppe Conte die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, dass sich die Lage weiter entspannen wird. &quot;Die Kurven f\u00fcr Italien verbessern sich. Die Zahl der Geheilten steigt stark an&quot;, sagte Conte der Internetsendung &quot;Bild live&quot;. Sein Land befinde sich derzeit in einer &quot;entscheidenden Phase&quot;. Conte sagte: &quot;Ich hoffe wir kommen jetzt wieder aus der Krise.&quot;<\/p>\n<p>In Italien waren am Mittwoch neue ermutigende Zahlen ver\u00f6ffentlicht worden. Nach Angaben des Zivilschutzes sank die Zahl der neu verzeichneten Todesf\u00e4lle abermals. Die Zahl der Verstorbenen lag innerhalb von 24 Stunden bei 542. Am Dienstag hatte die Zahl der neu hinzu gekommenen Todesopfer der Pandemie noch bei 604 gelegen, am Tag davor bei 636. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Italien stieg bis Mittwoch auf 17.699.<\/p>\n<h3>Weltweit sind mehr als 1,5 Millionen Corona-F\u00e4lle registriert<\/h3>\n<p>00.50 Uhr: In manchen L\u00e4ndern scheint der H\u00f6hepunkt der Virus-Welle bereits erreicht. Weltweit jedoch hat die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus die Marke von 1,5 Millionen nun \u00fcberschritten. Das ging am Mittwochabend (Ortszeit) aus Daten der Universit\u00e4t Johns Hopkins in Baltimore in den USA hervor. Das bis vor gut drei Monaten praktisch noch unbekannte Virus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 ausl\u00f6sen. In Folge der Pandemie wurden bereits mehr als 87.700 Corona-Tote verzeichnet.<\/p>\n<p>Die meisten bekannten Infektionen gab es der der Universit\u00e4t zufolge mit mehr als 420.000 F\u00e4llen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle folgte Spanien mit rund 150.000 bekannten Infektionen. In Italien waren es rund 140.000. Dahinter folgten Frankreich, Deutschland, China und Iran.<\/p>\n<h3>Gericht in Berlin best\u00e4tigt Verbot von Gottesdiensten<\/h3>\n<p>00.40 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat den Eilantrag eines religi\u00f6sen Vereins abgelehnt, der gegen das Verbot \u00f6ffentlicher Gottesdienste vorgehen wollte. Nach Auffassung des 11. Senats am OVG f\u00fchrt die aktuelle Regelung nicht zu einer unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Einschr\u00e4nkung der im Grundgesetz verbrieften Religionsfreiheit.<\/p>\n<p>Das OVG best\u00e4tigte damit eine Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts. Dieses habe beanstandungsfrei dargelegt, dass die Gottesdienste, die die Antragsteller in der Karwoche sowie an Ostern feiern wollten, die erhebliche Gefahr weiterer Infektionen bergen w\u00fcrden. Der klagende Verein wollte Gottesdienste unter Einhaltung von Mindestabst\u00e4nden feiern und die Kontaktdaten der Besucher aufnehmen.<\/p>\n<h3>Verk\u00e4ufe brechen ein - Starbucks kassiert Jahresprognose<\/h3>\n<p>00.25 Uhr: Gro\u00dfe Teile der USA befinden sich im Lockdown. F\u00fcr die Gastronomiebranche bedeutet das erhebliche Einbu\u00dfen. Davon ist auch Starbucks nicht ausgenommen. Die weltgr\u00f6\u00dfte Caf\u00e9-Kette streicht wegen ungewisser Aussichten ihre Jahresprognose. Zwar habe sich das Gesch\u00e4ft in China wieder erholt, daf\u00fcr sei aber inzwischen der US-Heimatmarkt stark von der Ausbreitung des Virus betroffen, teilte Starbucks am Mittwoch nach US-B\u00f6rsenschluss mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n dehnt den Lockdown im Land auf unbestimmte Zeit aus. Die News im \u00dcberblick. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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